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04.07.2017 Kategorie: Allgemeine News

Synergieeffekte nutzen-Besuch der 6 OS im Technologiepark Karlsruhe


Wir, die 6. OS der Europäischen Schule Karlsruhe, absolvierten unsere geographische Feldarbeit im Technologiepark Karlsruhe (TPK), ein 30 Hektar großes Areal zwischen Rintheim und der Waldstadt. Ziel war es zu verstehen, wie Synergien im TPK genutzt werden. Welche Unternehmen sind mit welcher Intention dort ansässig? Nutzen sie die gewünschten Synergieeffekte? Weshalb befindet sich das TPK genau an diesem Standort?

Wir trafen uns zunächst im Konferenzraum namens "New York" mit Frau Kuhnert, die über das Konzept des TPK's sprach und uns ausführlich zu den Aufgaben und Zielen des Parks informierte. Nach einem Überblick über den Park vom Dach des Hauptgebäudes machten wir uns an die Arbeit das Gelände zu kartieren, in der Hoffnung, in einem Jahr eine Veränderung feststellen zu können. Bevor wir die freundliche Einladung vor Ort im Casino Mittag zu essen wahrnahmen, besuchten wir spontan ein paar Unternehmen und ergatterten uns Interviews zum Thema Synergien im TPK. Karlsruhe ist aufgrund mehrerer harter und weicher Standortfaktoren der ideale Standort für etablierte Unternehmen. Erstens ist die A5 in fünf Minuten und der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in 30 Minuten zu erreichen. Auch die Nähe zu Frankreich ist standortmäßig vorteilhaft. Zusätzlich gibt es für Unternehmen im TPK gute Expansionsmöglichkeiten und eine flexible Flächennutzung. So kann zum Beispiel ein Bürobereich in kürzester Zeit in ein Labor verwandelt werden. Der wichtigste harte Standortfaktor ist allerdings die räumliche Nähe zu Forschungs- und Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel das KIT oder das Fraunhofer Institut, sowie die Nähe zur Hochschule. Zu den weichen Standortfaktoren gehört das gute Image von Karlsruhe als Wirtschaftsstandort oder das Bildungsangebot wie die bilinguale Grundschule vor Ort oder die Europäische Schule in direkter Nachbarschaft, die den Standort nicht nur für ausländische Arbeitskräfte interessant machen. Im Laufe unserer Analyse stellten wir uns die Frage: Konnten die Ziele seit der Gründung des Parks im Jahr 1996 umgesetzt werden? Erfüllt der TPK seine Aufgaben? Wir machen eine erste Bestandsaufnahme: Der Technologiepark Karlsruhe sorgt dafür, dass alle Unternehmen die neueste Technik und genügend Platz zur Verfügung haben um eine ansprechende Gewerbefläche zu schaffen. Das Gebiet um den TPK ist noch weiträumig unbebaut und kann jeder Zeit bei Platzbedarf erschlossen werden.

Wir haben aufgrund eines Interviews bei Gameforge feststellen können, dass Synergien am Standort genutzt werden; so arbeiten dort oft Studenten aus dem KIT. Der klassische face-to-face Kontakt spielt hier eine große Rolle, weswegen der Technologiepark perfekt ist, um es Unternehmen zu vereinfachen zusammenzuarbeiten oder sich zu vergrößern. In weiteren Interviews mit der Deutschen Post und Exxeta haben wir erfahren, dass auch für sie der Standort günstig ist, da sie ein großes Wachstumspotenzial haben und sich im Park ohne Probleme ausbreiten können. Ebenfalls gibt es im Park eine große Vielfalt an Infrastruktur, die für die Unternehmen von Vorteil ist. Außerdem stehen den Firmen größere Räume für Veranstaltungen und Meetings zur Verfügung, die Synergien ermöglichen. Bei dem Unternehmen Antweiler Zahntechnik haben wir erfahren, dass sie sich diesen Standort aufgrund der verkehrsgünstigen Lage und der guten Infrastruktur ausgesucht hat. Das Ziel Synergieeffekte zu nutzen, spielte bei ihrer Standortwahl zunächst keine Rolle. Die Deutsche Post, die seit Januar 2016 im Park ansässig ist, gibt sowohl harte als auch weiche Standortfaktoren als Hauptgrund für ihren Umzug in den TPK an. Der gute Anschluss zur Bahn und Autobahnen, sowie das Image des Standortes spielten für sie eine entscheidende Rolle. Konkurrenz gibt es unter den Unternehmen kaum. Die Unternehmen haben nach ihrer Aussage ein neutrales Verhältnis zueinander und werben sogar füreinander. Ein Mitarbeiter der Deutsche Post beschreibt den Technologiepark Karlsruhe als "modern, innovativ und schick". Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Kuhnert, als auch den interviewten Personen für den Einblick in ihre Arbeit danken, die es uns ermöglichte das Konzept eines Technologieparks zu verstehen. Wir danken allen für ihre zum Teil spontane Zeit, die sie uns bestimmt nicht nur aus "Liebe zum Park" , so das Motto des TPK's, zur Verfügung stellten. Ihr Handeln zeigt uns, dass Synergien genutzt werden, denn laut Kuhnert können im Zeitalter der Globalisierung "keine Alleingänger überleben, sondern nur Networking und Synergien bringen uns voran"!

Foto rechts: Abeline Hekman, Adrian Voß, Anna-Lena Voß, Aron Valentino Grillo, Fleur Delphine le Noble, Kim Desai, Krystyna Hickling, Lara Solaro, Lea Shah, Martin Reineke, Megan Macer, Rory William Scott-Stewart, Sem Andreolli, Tim Wagener, Victoria Steckhan.